Ein Jahr in Finnland - Teil 02 - Entdeckungstour im März
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Ein Jahr in Finnland – Teil 02 – Entdeckungstour im März

Im zweiten Teil meiner kleinen Rückschau auf mein Jahr in Finnland nehme ich euch mit auf eine kleine Entdeckungstour ins Mittel-Finnische Jämsä und rund um Rauma und zeige euch auch meine damalige Arbeitsstelle.

Anfang März haben wir uns zu sechst für eine Schneemobil-Tour im ca. 240 km von Rauma entfernt gelegenen Jämsä angemeldet. Samstags früh ging es los und wir waren am frühen Nachmittag in der “Metropole” Jämsä. Was gibt es über Jämsä zu sagen? Ehrlich gesagt: nichts! Ein sehr verschlafenes Nest mit “Dorf”Kneipe und Disco. Wir hatten allerdings viel Spaß mit der einheimischen (besoffenen) Bevölkerung in der genannten Kneipe, haben das erste Mal Terva probiert (“Terva ist ein vollendeter Holzteer-Likör mit einem feinen Teer-Aroma” –> übersetzt heißt das: “Geschmack von in Alkohol eingelegtem Schwarzwälder Räucherschinken und Bitumen”) und haben uns anschließen noch bis zum frühen Morgen in der Disco amüsiert.

Am Sonntagmorgen ging es dann nach Säyrylä, einem Wintersport-Zentrum in der Gegen. Nach dem Einkleiden und der Einweisung (sechs Personen blicken betreten und schweigend bei der Frage unserer Tourenführerin “I hope you had no alcohol yesterday” zu Boden) ging es dann aufs Schneemobil und wir hatten eine tolle Fahrt. Auch, wenn der Schnee schon nicht mehr der Beste war. Zum Abschluss ging es dann noch in eine kleine Grillhütte, zum Aufwärmen und Würstchen essen. Gegen Mittag ging es dann zurück nach Rauma. Alle in allem ein schönes Wochenende.

Alle Bilder der Entdeckungstour gibt es wie immer in der 5bp-Galerie.
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Das Wochenende darauf habe ich dann für eine kleine Erkundungstour ins nähere Umland von Rauma genutzt. Zuerst bin ich zum Besucherzentrum des Olkiluoto Kernkraftwerks gefahren. Denn hier hatte ich einen schönen Blick auf meine Arbeitsstelle: Die Baustelle des Kernkraftwerks Olkiluoto 3, bei der ich an den Brandschutzsystemen gearbeitet habe.

2003 begann die Ausschreibung über den Reaktorblock 3. Unter anderem waren die französische Areva und auch das russische Unternehmen Atomstroiexport an der Ausschreibung beteiligt. Atomstroiexport legte Pläne für einen WWER-1000/466 in Form eines AES-91 mit erweiterter Sicherheitseinrichtung für etwa 800 bis 900 Millionen US-Dollar vor. Die französische Areva jedoch brachte einen 1600 MW starken Reaktor vom Typ EPR zum Angebot. Ende 2003 wurde der Auftrag für Block 3 dann an Areva vergeben.

Quelle: Wikipedia

Anschließend ging es quer durch Eurajoki (mit Besuch des Guts “Vuojoki”) zurück nach Rauma, wo ich noch den zum Aussichtsturm besucht habe. Danach war ich ziemlich durchgefroren und habe erstmal zu Hause meine Sauna angeschmissen.

Fortsetzung folgt…

Alle Bilder der Entdeckungstour gibt es wie immer in der 5bp-Galerie.
Entdeckungstour

Hier geht’s zu Teil 1 der Finnland Rückschau.

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